Deutliche Schmerzreduktion durch osteopathische Behandlung nach Hüftprothesen

Torsten Liem
Torsten Liem

Mit meinem Blog möchte ich das Feld der ganzheitlichen Gesundheit bestehend aus Fachwissen und praxisnahen Erkenntnisse zu MIND, BODY und LIFESTYLE für die Allgemeinheit zugänglich machen.

Deutliche Schmerzreduktion durch osteopathische Behandlung nach Hüftprothesen

Die Schmerzen der osteopathischen Behandlungsgruppe reduzierte sich in einer Pilotstudie von Höpfner 2015 – Osteopathie Schule Deuschland – während der gesamten Behandlungsperiode auf der visuellen Analogskala (1- 10) im Durchschnitt von 7,8 auf 0,3 Punkte, reduzierte sich also um ganze 7,5 Punkte von 10 möglichen. Außerdem zeigte sich bei fünf osteopathischen Behandlungen im Vergleich zur Standard Nachbehandlung bei Kurzschaft-Hüftprothesen und Einnahme der verordneten Schmerzmittel nicht nur eine deutliche Verbesserung der postoperativen Schmerzsituation, sondern ebenso eine bessere Beweglichkeit und Gehfähigkeit.

Wen die genauen Daten interessieren:

Methodik: An fünf aufeinanderfolgenden Tagen erhielten n=50 (Probanden) jeweils eine osteopathische oder physiotherapeutische Behandlung von je 45 Minuten. Die Schmerzintensität wurde mittels Visueller Analogskala (VAS) vor und nach jeder Behandlungseinheit gemessen. Die funktionellen Parameter der Beweglichkeit und Gehfähigkeit wurden mittels Merle d’Aubigné und Postel Score vor Beginn und nach Beendigung der jeweiligen Behandlungsperiode erfasst.

Ergebnisse: Die subjektive Schmerzintensität der osteopathischen Interventionsgruppe reduzierte sich während der gesamten Behandlungsperiode auf der VAS im Mittel von 7,8 auf 0,3 Punkte. Die physiotherapeutische Kontrollgruppe erzielte eine Reduzierung der VAS im Mittel von 7,4 auf 2,1. Der Merle d’Aubigné und Postel-Score erhöhte sich bei der osteopathischen Interventionsgruppe von durchschnittlich 3,7 Punkten auf 16,6 Punkte. Die physiotherapeutische Kontrollgruppe erreichte eine Verbesserung von ursprünglich 4,92 Punkten auf 13,24 Punkte.

Significant pain reduction through osteopathic treatment after hip prostheses

In a pilot study, the pain of the osteopathic treatment group was reduced on the visual analogue scale (1- 10) from 7.8 to 0.3 points on average during the entire treatment period, i.e. by a whole 7.5 points out of a possible 10. In addition, five osteopathic treatments showed not only a clear improvement of the postoperative pain situation but also a better mobility and walking ability compared to the standard follow-up treatment with short shaft hip prostheses and the intake of the prescribed painkillers.

Who is interested in the exact data:

Methods: On five consecutive days, n=50 (subjects) each received an osteopathic or physiotherapeutic treatment of 45 minutes each. The intensity of pain was measured by means of a visual analogue scale (VAS) before and after each treatment session. The functional parameters of mobility and walking ability were measured using Merle d’Aubigné and Postel Score before the beginning and after the end of each treatment period.

Results: The subjective pain intensity of the osteopathic intervention group decreased during the whole treatment period on the VAS from 7.8 to 0.3 points on average. The physiotherapeutic control group achieved an average reduction of the VAS from 7.4 to 2.1. The Merle d’Aubigné and Postel Score increased from 3.7 points to 16.6 points in the osteopathic intervention group. The physiotherapeutic control group achieved an improvement from originally 4.92 points to 13.24 points.

Höpfner M. Ist die osteopathische Behandlung sinnvoll gegenüber der Standard-nachbehandlung nach operativer Versorgung mit Kurzschaft-Hüfttotalendoprothesen bei Koxarthrose? : Eine Pilotstudie. Osteopathie Schule Deuschland; 2015

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