Osteopathiezentrum Liem

osteopathie in hamburg - Unsere Expertise

Auf der Basis osteopathischer Prinzipien und Sichtweisen unterstützen wir Sie darin, Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden zu ak vieren, zu verstärken und zu stabilisieren.

Inhaltsverzeichnis

Akute und chron­ische Schmerzen

Allein in Deutschland leiden laut dem BEK Arztreport 2016 etwa 3,25 Millionen Menschen an chronischen Schmerzen. Diese beeinträch gen den Alltag und manchmal sogar den Schlaf. Schmerzen, insbesondere chronische Schmerzen haben nicht nur mit der lokalen Schmerzstelle zu tun, sondern auch mit dem Rückenmark und dem Gehirn. Im letzteren entsteht eine komplexe Vernetzung mit Emo onen insbesondere Ängste, Glaubensmodellen über die Bedeutung der Schmerzen, die Stressachse und unser sympathisches Nervensystem und das soziale Umfeld. Schmerz entsteht, wenn die Gesamtsumma on aus einzelnen Anteilen groß genug ist. Dabei können u.a. folgende Schmerzen unterschieden werden:


● Gelenkschmerzen
● Muskelschmerzen und Verspannungen
● Kopfschmerzen
● Neuropathische Schmerzen
● Ausstrahlende Schmerzen
● Organische Schmerzen
● Fibromyalgieschmerzen

 

Neben den Schmerzregionen werden auch die damit verbundenen – meist unauffälligen – Rückenmarksregionen und andere Körperregionen behandelt, die für die Sensibilisierung der Rückenmarksegmente verantwortlich sind, sowie Reflexe zwischen Organen und muskuloskele alen Bereichen und Hautsegmenten. Außerdem die Blutversorgung, die Drainage assoziierter Gewebe, das Hormonsystem, und unauffälligere en ernte Regionen, die beispielsweise über die faszialen Muskelke en und die Körperhaltung die Schmerzregion beeinflussen sowie die Schmerzwahrnehmung, inkl. neuester Erkenntnisse der Schmerzforschung.
Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung in der Anamnese, Untersuchung und der Behandlung von Schmerzen helfen wir Ihnen kompetent.

Chronische Ent­zündungs­krank­heiten

In Deutschland leiden – laut eine Umfrage der Kassenärztlichen Bundesvereinigung von 2017 – 48% der Bevölkerung an einer chronischen Gesundheitsstörung. 

Eine akute Entzündungsreaktion kann zur Abwehr von Erregern lebensrettend sein. Ein dauerhaft auf niedrigem Niveau aktiviertes Immunsystem ist allerdings schädlich, macht viel körpereigenes Gewebe kaputt, vorenthält anderen Organen Energie und kann zu chronischen Krankheiten führen.

Zu diesen Erkrankungen gehören allgemeine Beschwerden wie chronische Müdigkeit und Leistungsminderung, Reizdarmsyndrom, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn, Multiple Sklerose, Fibromyalgie, Parkinson, Alzheimer, Demenz und selbst viele Erkrankungen des Bewegungsapparates, wie z.B. Tendinopathien, Störungen der Haut, Allergien, bestimmte psychische Erkrankungen u.v.m.

Neben einer vererbten Anlage sind immer auch eine Vielzahl zusätzlicher Faktoren beteiligt, damit diese Krankheiten entstehen. Hier stehen »anthropogene« (vom Menschen gemachte) Auslöser im Vordergrund. Das sind vor allem gesundheitsschädigende kollektive und individuelle Lebensweisen und vom Menschen geschaffene negative Umwelteinflüsse.

Wir sind spezialisiert darauf, diese Faktoren zu eruieren und zu beseitigen. Dabei richten wir das Augenmerk auf den hinter den Symptomen liegenden Wirkmechanismen und Lebensstilfaktoren. Dadurch unterstützen wir Sie dabei, die Grundlage nicht nur für die Abwesenheit von Symptomen, sondern für langfristige Gesundheit zu legen.

Länger bestehende Muster – seien es gewebige, psychische, neuroendokrine, metabole,Haltungs- oder Verhaltens-Muster – können zu neuen Stabilitäten und Belastungen werden.

Diese lösen sich nicht von alleine auf, – insbesondere, wenn diese schon jahrelang bestehen. Sie verschwinden meist selbst dann nicht, wenn die Ursachen längst behoben wurden oder die Bedingungen für deren Entstehen nicht mehr bestehen. Sie bedürfen spezifischer Behandlungsstrategien. Wir unterstützen Sie dabei diese zu identifizieren und krankmachende Wirkungsmuster aufzulösen.

Stoff­wechsel, Immun- und Hormon­system

Stoffwechsel-, Immun- und Hormonsystem sind untrennbar miteinander verbunden und verzahnt. Je flexibler Stoffwechsel-, Immun- und Hormonsystem, desto besser können Sie sich an die unterschiedlichen Anforderungen des Lebens anpassen, im Alltag, im Job, wie auch beim Sport. Bei Dysregulation begünstigen sie hingegen die Entstehung und Instandhaltung zahlreicher Krankheiten und Befindensstörungen, die meist unklar, widersprüchlich, scheinbar zusammenhanglos und unerklärlich auftreten und schwer zu beschreiben sind. Hinweise sind z.B.

 

  • Gestörter Schlaf
  • Müdigkeit nach dem Essen
  • Nicht heilen wollende oder immer wiederkehrende Schmerzen
  • Konzentrationsstörungen
  • Erschöpfung
  • Gewichtsregulationsstörung
  • Depressive Verstimmungen
  • Zyklus und Wechseljahresprobleme
  • Gestörte Libido
  • Unfruchtbarkeit
  • Verdauungsstörungen
  • Chronische Erkrankungsbilder wie z.B. Diabetis, Bluthochdruck, Reizdarm, rheumatische
  • Erkrankungsbilder
  • Störungen bei der Gewichtskontrolle



Meist sind hier eine Vielzahl von Faktoren ursächlich beteiligt. So kann beispielsweise das Immunsystem die Schilddrüse zwingen, verstärkt rT3  –  ein Schilddrüsenhormon – auszuschütten und so den übrigen Stoffwechsel quasi in den Winterschlaf zu versetzen. Bei akuter Krankheit ist das gut, aber längerfristig nicht. Es zeigt sich dann u.a. in chronisch kalten Händen und Füßen, Schwierigkeiten, schwanger zu werden, oder einer chronischen Unterversorgung von Organen.

 

Auch können fein justierte hormonelle Rückkopplungsmechanismen durcheinandergeraten. So führt z. B. chronischer Stress zu einer Cortisolresistenz – eine verringerte Empfindlichkeit, in den Messfühlern  – mit erhöhten Blutcortisolspiegeln .

 

Im weiteren kann der Stoffwechsel belastet sein, wenn der Körper über längere Zeit, Energie größtenteils aus Brot, Nudeln und Süßem erhält. Dann wird nicht nur die Bauchspeicheldrüse überfordert, die viel zu viel Insulin produzieren muss, sondern auch unser Energieniveau schwankt ständig, wir sind häufig müde und Entzündungsprozesse werden befeuert.

 

Nur eine profunde Anamnese und Untersuchung kann hier mögliche Zusammenhänge aufdecken. Die osteopathische Behandlung eines Patienten, die auf dem Stoffwechsel-/ Immun- /Hormonmodell der Osteopathie beruht, ist darauf gerichtet, diese wesentlichen Funktionen wieder zu normalisieren.

 

Wir erklären Ihnen die Zusammenhänge und klinisch relevanten Wechselwirkungen und finden Lösungen, um Ihre Beschwerden zu lindern und Ihre Heilung zu unterstützen. Dabei werden z.B. die Nerven und Gefäßversorgung und faszialen Bezüge der Hormondrüsen und die Körperhaltung behandelt. Außerdem werden in der Behandlung die Lebensumstände berücksichtigt, wie zum Beispiel Pathogen- und Toxinbelastungen, niedriggradige Entzündungen, Mikrobiom, sozialer und emotionaler Stress, sowie Lifestylefaktoren wie Schlaf-Wachrhythmus, Bewegung, Sitzzeit und Ernährung.

 

Je besser Sie die gesundheitsförderlichen und krank machenden Faktoren bezüglich dieser Systeme kennen, desto bewusster können Sie die richtigen Entscheidungen für sich und Ihre Gesundheit treffen. 

Stoffwechsel- Immun- Hormonsystem arbeiten im Zusammenspiel
Stoffwechsel- Immun- Hormonsystem arbeiten im Zusammenspiel

Ernährung und Darm-Leber-
Bauch­speichel­drüsen­gesundheit

Die Ernährung ist einer der wesentlichen Faktoren, wie Sie selbst Wohlbefinden und Gesundheit fördern können. Die Ernährung wirkt nicht nur bei Unverträglichkeiten, Verdauungsstörungen, Übergewicht, sondern beeinflusst auch Müdigkeit, schlecht heilende Wunden und Verletzungen, Schmerzen, Allergien und Autoimmunerkrankungen. Wir beeinflussen den Magen-Darmtrakt, die Bauchspeicheldrüse und die Leber, in dem durch osteopathische Techniken die Körperhaltung, Nerven- und Gefäßversorgung, Atmung, Muskeln – wie den Hüftbeuger auf dem Teile des Dickdarmes liegen- , Aufhängevorrichtungen sowie lokale Gleitflächen der Organe u.v.m. korrigiert werden.

Außerdem erklären wir Zusammenhänge z.B. der Fettgewebe-Muskel-Leber-Achse. Auch steht die Leber ganz im Dienst des Gehirns, des Immunsystems und der Reproduktion und ist nur in diesem Beziehungsgefüge sinnvoll zu behandeln. Wir geben die nötigen Informationen, damit Sie

  • die auf Sie abgestimmte Ernährung wählen können
  • das Mikrobiom und die Darmbarriere funktionsfähig werden und bleiben 
  • und alle Ihre Organe gesunden können und bleiben
  • und zeigen Ihnen die Parameter, an denen Sie erkennen können, ob Sie auf dem richtigen Weg sind. 

Dies umfasst:

  • Befundung von Essgewohnheiten
  • Testung und wenn nötig Laboruntersuchungen
  • Individualisierter Ernährungsplan

Ganzheitliche Heilung

Eine Gesundheitsstörung kann von oben ausgehen, etwa der Überzeugung eines Menschen, dass ihm von seinen Mitmenschen Gefahr drohe. Diese Überzeugung kann Veränderungen im – für das Gefühlsleben verantwortlichen – limbischen System (wie Angst), und im autonomen Nervensystem (wie erhöhte Wachsamkeit und Fluchtgefühle) und weiter darunter gelegenen Ebenen bewirken. So zeigt sich auch in der Körperhaltung (wie vorgebeugte Körperhaltung mit nach vorn gestreckten Kopf), in Atmungsmustern (wie beschleunigte, abgeflachte Brustatmung, Herzschlag, spezifischen Muskelspannungen (wie angespannter kleiner Brustmuskel, kleinen Nackenmuskeln, Psoasmuskeln), im Immunsystem (wie erhöhte Infektionsempfindlichkeit) und weiteren möglichen körperlichen Dysfunktionen wie eingeschränkte Durchblutung von Gefäßen, verminderte Beweglichkeit von Nerven (wie dem großen Okzipitalnerven) und erhöhtem Risiko für bestimmte Symptome und Erkrankungen (wie Spannungskopfschmerz oder Schulter-Arm-Syndrom) . 

Das nennen wir »Top-down-Kette«, sie führt von den Gedanken im Vorderhirn zu Gefühlen im limbischen System zum autonomen Nervensystem, zum Hormonsystem etc. Die »Bottom-up-Kette« verläuft in umgekehrter Richtung. Es kann sich z. B. ein verstauchter Fuß auf das Becken, das Nerven- und Hormonsystem und die Gefühle auswirken.

Jeder Patient zeigt einen anderen individuellen multikausalen Cocktail verschiedener Top-down«- und »Bottom-up«-Ketten. 

Gleichzeitig gibt es insbesondere bei chronischen Beschwerden immer mehrere Einflüsse wie aus dem inneren des Körpers, dem inneren Erleben, äußeren Umgebungsfaktoren sowie psychosozialen Einflüssen und Gewohnheitsmustern. Alle diese Aspekte sind nicht statisch, sondern sind dynamisch und miteinander verschachtelt, sodass mit zunehmender Zeit die Krankheitsempfindlichkeit zunimmt.

Alle diese Dynamiken, Risikofaktoren, Wirkmechanismen und dahinterliegende Faktoren werden von uns in der Diagnose berücksichtigt. Dadurch sind wir in der Lage, Sie in Ihrer Gesundung und Verbesserung der Leistungsfähigkeit angemessen und ganzheitlich zu unterstützen.

Postcovid / Longcovid

Nach ausgestandener Coviderkrankung können eine Vielzahl von Beschwerden das Leben belasten, wie z.B. 

 

  • chronische Müdigkeit, Erschöpfung, 
  • Gedächtnis-, Konzentrations- und Schlafstörungen, 
  • Atembeschwerden wie Luftnot, 
  • Geruchsverlust, 
  • Schmerzen,
  • Ängste oder Depressionen

 

Gesundheits-check /-coaching und prävention

Wie können wir aus einem Kreislauf der Energielosigkeit und Krankheit rauskommen? Wie können wir zu einem Lebensstil finden, der gesund und genussvoll ist? Welche „Lebensweise“ – wäre die richtige für mich?

„Gesundheit zu finden ist Aufgabe des Arztes. Krankheit kann jeder finden“, ist ein berühmtes Zitat des Begründers der Osteopathie. In der Tat können Sie vielmehr für Ihre Gesundheit tun, als Sie wahrscheinlich vermuten. Die Forschung zeigt, dass Lebensstilfaktoren eine der wesentlichen Faktoren überhaupt für Wohlbefinden und Gesundheit auf der einen Seite und Unwohlsein und Krankheit auf der anderen Seite darstellen. Mehr als 80 % aller chronischen Erkrankungen könnten durch die Umsetzung einer gesunden Lebensweise vermieden werden laut Studien von Bodai et al. 2015; Hyman et al. 2009; Ford et al. 2009.

Es ist unser Ziel, Sie darin zu unterstützen, Ihnen dafür die richtigen Informationen zu geben und Sie darin zu inspirieren, die Verantwortung für Ihr Leben bewusst anzunehmen.

Außerdem erarbeiten wir mit Ihnen die Informationen, die Sie brauchen, um Ihre ganz persönliche Antwort auf Ihre Frage zu finden, z.B. wie Ihre Lebensweise künftig aussehen soll, um zu heilen, glücklich zu sein und zu einer hohen Leistungsfähigkeit zu gelangen und diese aufrecht zu erhalten.

Mittels der konsequenten Anwendung der fünf osteopathischen Modelle begleiten wir Sie auf dem Weg zu Optimierung Ihres Wohlbefindens und Ihrer Gesundheit.

Überzeugen Sie sich selbst und nutzen Sie unsere Kompetenz für einen 12 Step-Gesundheits-Check oder ein Gesundheitscoaching.

  • Statik
  • Bewegung
  • Ernährung und Verdauung
  • Körperbarrieren: Haut, Mund, Darm, Lunge
  • Neurovegetative Achse: Entspannungs-Stressbalance
  • Stoffwechselachse
  • Immunachse und kalte Entzündungen
  • Hormonachse
  • Energieachse
  • Biorhythmus und Schlaf
  • Leistungsfähigkeit
  • Psychische Resilienz

Außerdem können Sie sich in unserem kostenfreien Gesundheitsblog  inspirieren lassen und informieren. Dieser wird ständig aktualisiert.

 

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