Erfahrungen & Bewertungen zu Osteopathie Liem

Osteopathie­zentrum Liem

osteopathie in hamburg

Torsten Liem - Ihr osteopath in Hamburg

OSTEOPATHIE in Hamburg -
Unsere Fachgebiete:

Neben der osteopathischen Grundbehandlung und funktionellen Medizin, sind wir außerdem in folgenden Gebieten spezialisiert:

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Betreuung von Leistungs­sportlern und Künstlern. Langjährige und fundierte Erfahrungen im Bereich …

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Die Behandlung von Kindern erfordert besondere Kenntnisse vom Osteopathen.

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Zwischen Zähnen, Kiefergelenk und Nackenmuskulatur, Wirbelsäule, dem Becken, Organen …

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In unserer Praxis werden Themen der Frauengesundheit von unseren Osteopathinnen …

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Die von Torsten Liem entwickelte psychosomatische Osteopathie integriert in der Befundung wie in der …

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Osteopathische Akupunktur – Kombination aus Puls- Zungendiagnostik, osteopathischem Palpationsbefund, Triggerpunktbehandlung und …

Die Grundlagen der Osteopathie

Die Osteopathie ist eine manuelle Therapieform, die den Organismus in seiner ganzheitlichen Struktur begreift und behandelt. Sie ist eine Philosophie, eine Wissenschaft und eine Kunst.

Osteopathie
Osteopathie – Grundlagen

Als Philosophie begreift die Osteopathie den Menschen als ganzheitliches Wesen, dem alle Möglichkeiten der Selbstheilung und Gesunderhaltung innewohnen. Das beständige Gleichgewicht zwischen den einzelnen Körpersystemen ist dabei die optimale Voraussetzung für Gesundheit.

Als Wissenschaft beinhaltet sie Erkenntnisse der chemischen, physikalischen und biologischen Wissenschaften im Dienste der Gesundheit, ebenso wie in der Prävention, Heilung und Verbesserung von Krankheiten. So hat sich die Osteopathie stets bemüht, ihre Tätigkeit und Erfolge wissenschaftlich zu erforschen und neue wissenschaftliche Ergebnisse in die Osteopathie zu integrieren.

Ihre Kunst besteht darin, philosophische und wissenschaftliche Grundlagen in der osteopathischen Behandlung anzuwenden. Eine osteopathische Behandlung basiert auf dem Wissen um die vielfältig vernetzten Prozesse im Organismus, die zu Gesundheit oder eben auch zu Krankheit führen.

Um diesem hohen Anspruch gerecht zu werden, müssen sich Osteopathen nicht nur Kenntnisse in Anatomie, Physiologie sowie die speziellen diagnostischen und therapeutischen Verfahren der Osteopathie aneignen, sie müssen außerdem das Gedankengebäude der Osteopathie verinnerlicht haben. Dieses basiert im wesentlichen auf vier Bausteinen, die das Menschenbild osteopathischer Therapeuten und damit ihre Auffassung von Medizin bestimmen.

Die vier Prinzipien der Osteopathie

Das erste Prinzip

Der Körper ist eine Einheit. Der Mensch ist eine Einheit aus Körper, Seele und Geist und seinem biosozialen/kulturellen Umfeld.

Nicht nur der Organismus mit seinen Knochen, Muskeln, Sehnen, Bändern, Faszien, inneren Organen, Gefäßen und Nerven werden von uns als Einheit gesehen, sondern insbesondere wie diese Gewebe mit dem Leben des Menschen in Beziehung stehen. Denn, wie ein Mensch sich fühlt und ob er auf Dauer gesund bleibt, wird von einer Vielzahl körperlicher und seelischer Prozesse sowie seiner zahlreichen Beziehungsgefüge zu seinem Umfeld im Privaten und Beruflichen beeinflusst. Dazu zählen insbesondere auch sein Lebensstil, das heißt sein Ernährungsverhalten, sein Bewegungsverhalten, sein Schlaf, etc.

Aus osteopathischer Sicht gibt es zum Beispiel keine strikte Trennung zwischen körperlichen und psychischen Beschwerden. Im Gegenteil interessiert uns die enge Wechselwirkung zwischen Ihrem Leben und Ihrem Körper.

Alle diese Faktoren sind untrennbar miteinander verbunden. Für eine erfolgreiche Behandlung sind diese Zusammenhänge wesentlich. Deshalb behandeln wir Sie im Osteopathiezentrum Liem ganzheitlich. Das bedeutet, wir nehmen eine ausführliche Anamnese vor, die all ihr Leben umfasst.

Deshalb gewährleistet Herr Liem, als einer der ersten Osteopathen in Deutschland, ständig Weiterbildungen für alle Kollegen im Osteopathiezentrum. Durch ständige Schulung und Weiterentwicklung sind wir beispielsweise bestens in der Lage, neueste Erkenntnisse aus der Wissenschaft in die Behandlung einfließen zu lassen.

Das zweite Prinzip

Struktur und Funktion beeinflussen einander wechselseitig.

Körperstrukturen im osteopathischen Sinn sind Knochen, Muskeln, Faszien, Bänder, Sehnen, Organe, Nerven, Gefäße, sowie die Körperflüssigkeiten (z.B. Blut, Lymphe, Hirn- und Rückenmarksflüssigkeit).

Funktionen sind die physiologischen Prozesse wie zum Beispiel Körperbewegungen, Durchblutung, die Verdauung oder der Monatszyklus der Frau oder Denkprozesse und Gefühle. Strukturen und Funktionen stehen in einer engen Wechselbeziehung und beeinflussen sich ständig gegenseitig.

Nehmen wir als Beispiel das Ellenbogengelenk. Dieses setzt sich aus drei Teilgelenken zusammen. Jedes dieser Teilgelenke (Struktur) erlaubt bestimmte Bewegungen (Funktion). Beispielsweise kann der Unterarm im Oberarm-Ellen-Gelenk (ein Scharniergelenk) gegenüber dem Oberarm gebeugt und gestreckt werden.

Darüber hinaus gibt es noch das Oberarm-Speichen-Gelenk und das Ellen-Speichen-Gelenk.

So ist der Ellenbogengelenk funktionell auch an Umwendebewegungen der Hand beteiligt.

Ändert sich die Funktion, z.B. indem sie es übertreiben, z.B. beim Klavierspielen oder beim Schrauben des Gartenhäuschens oder Tennisspielen leidet die Struktur. Ansatzstellen von Muskeln am Knochen können sich dann beispielsweise entzünden. Doch diese Vorgänge können auch durch weitere Gelenke, die sich gar nicht an der Stelle, wo es dann wehtut beeinflusst werden, z.B. vom Schultergelenk, von der Halswirbelsäule oder sogar vom Zwerchfell, von den Organen oder den Bauchmuskeln. Diese sogenannten dysfunktionellen Ketten basieren auf dem osteopathischen Konzept der somatischen Dysfunktion.

Auch wird die Empfindlichkeit, dass sich Entzündungen bilden oder schlecht abheilen auch vom Ernährungsverhalten beeinflusst.

Die Fähigkeit dieses Wechselspiel „lesen“ zu können, entscheidet darüber, inwieweit wir als Ihre Osteopathen, tatsächlich auch angemessen behandeln können.

Das dritte Prinzip

Der Körper ist imstande, sich selbst zu regulieren, zu heilen und gesund zu erhalten.

Gesundheit bedeutet viel mehr, als nicht krank zu sein. Sie kann als das prinzipielle Vermögen verstanden, sich selbst und gegenüber anderen offen zu sein und in kommunikativen Austausch treten zu können. -> Artikel

Auf viele Herausforderungen des Lebens, die auf uns treffen, schaffen wir uns normalerweise aus uns selbst heraus anzupassen. Wir können störende Einflüsse wie zum Beispiel leichte Verletzungen, schädlichen Streß oder Krankheitserreger neutralisieren. Das passiert sogar häufig ohne unser bewusstes Beteiligtsein. So heilen kleine Wunden innerhalb weniger Tage ab oder Krankheitserreger werden vom Immunsystem abgewehrt – meist ohne daß wir es überhaupt merken.

Manchmal übersteigt es unsere Fähigkeiten. Dann treten Symptome auf, wie Schmerzen, Übelkeit oder Bewegungseinschränkung usw. Dabei sind auch Krankheitssymptome in der Regel selbst Ausdruck der Selbstheilungskräfte des Organismus.

Das vierte Prinzip

Eine osteopathische Behandlung folgt den ersten drei Prinzipien. Sie berücksichtigt gleichermaßen die Einheit des Körpers sowie das Wissen um die Selbstheilungskräfte und die Wechselbeziehungen zwischen Strukturen und Funktionen.

Gesundheit ist stets im Prozess und auch unser Verständnis von Gesundheit verändert sich ständig. Die Osteopathie als Heilkunst soll die Individualität von Gesundheit in jedem Menschen berücksichtigen. Kranksein heißt vor diesem Hintergrund ein gestörtes Verhältnis zu sich sowie zu seiner Mit- und Umwelt zu haben.

Als Osteopathen richten wir unser Augenmerk auf diese Selbstheilungsprozesse. In der Praxis unterstützen wir diese körpereigenen Regulationsmechanismen durch unsere Hände mittels osteopathischer Techniken. Ebenso wirken wir dabei mit, die Stimmen der Symptome zu verstehen und möglicherweise entsprechend den Lebensstil so anzupassen, dass Symptome nicht mehr nötig werden.

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Der Osteopath sollte in der Lage sein, sehr exakt Gelenke (inkl. Schädelnähte), Muskeln, Bänder, Faszien, Organe, Nerven, Gefäße…

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Die Osteopathie ist das Gesetz vom Geist, von der Substanz und von der Bewegung. Sie wurde vor rund 120 Jahren von dem amerikanischen …

„…with thinking, feeling, seeing, knowing fingers…“

W. G. Sutherland

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Osteopathie und Frauengesundheit

In unserer Praxis werden Themen der Frauengesundheit von unseren Osteopathinnen auf ganzheitliche Art und Weise behandelt. Dies umfasst sowohl hormonelle Beschwerden wie auch alles rund um die Schwangerschaft. Einige Patienten haben die Erfahrung gemacht, dass Osteopathie helfen kann, die Symptome zu lindern. Dabei hilft auch ein weites interdisziplinäres Netzwerk.

Eine Vielzahl von Beschwerden können vor, während und nach der Schwangerschaft entstehen, wie z.B. Kinderwunsch, Schwangerschaftsbeschwerden (wie Übelkeit, Sodbrennen, Druckgefühl, Rückenschmerzen, Verspannungen, Inkontinenz, Kurzatmigkeit), sowie Verletzungen während der Geburt oder bei Kaiserschnitt.
Wir unterstützen Sie osteopathisch auch bei geburtsvorbereitenden Maßnahmen, zur Erleichterung des Durchtritts des Babys durch das Becken (v.a. mit Fokus auf Becken, Beckenboden und Zwerchfell) sowie durch ein Check-up nach der Geburt und zur Unterstützung bei Rückbildung und Stillen.

Die Frauengesundheit wird durch komplexe Wechselwirkungen zwischen dem vegetativen Nerven-, Hormon- und dem Immunsystem beeinflusst. Die zyklischen Hormonschwankungen können sich auch auf den übrigen Körper, wie z.B. auf Muskeln und Bänder stark auswirken. Dies umfasst Menstruationsschmerzen und -störungen, Beckenbodendysfunktionen, Beschwerden in der weiblichen Brust, vaginale Fremdkörperempfindungen und Schmerzen, Unterleibs- und Bauchschmerzen, Eierstockzysten, Organsenkungen, wiederkehrende Blasenentzündungen, Inkontinenz, Endometriose, das polyzystische Ovarial-Syndrom, Wechseljahrbeschwerden oder allgemeine Erschöpfungszustände.

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Psychosomatische Osteopathie

Die von Torsten Liem entwickelte psychosomatische Osteopathie integriert in der Befundung wie in der Behandlung Bottom-up wie Top-Down Dynamiken (s. Abbildung) und umfasst einerseits allgemeine Prinzipien und Modelle, andererseits verschiedene Methodiken, spezifische Ansätze und Techniken zur Befundung und Behandlung von dysfunktionellen Soma-Energie-Erlebnismustern (=somatisch-energetischen-psychischen Dysfunktionskomplexen) sowie eine spezifische Palpationspraxis. Die Gewebepalpation berücksichtigt dabei menschliche Entwicklungsdynamiken und integriert u.a. Elemente von Atemtechniken aus dem Yoga, Ressourcenarbeit, positiver Psychologie, bifokaler und bilateraler Stimulation, Vagusnervstimulation, Vipassana-Meditation und Körpertherapie, neurolinguistische Körperprogrammierung und Hypnose, myofasziale Vibration, somatisches Erleben, gewaltfreie Kommunikation und Achtsamkeit.

 

Abbildung: Bei Dysfunktionalität und auch während der Genesung interagieren verschiedene auf- und absteigenden Dynamiken als Top-down- und Bottom-up-Mechanismen zwischen peripheren Geweben und dem Gehirn, einschließlich des Immunsystems und des Nervensystems. Sie tragen sowohl zur physischen als auch zur psychischen Gesundheit bei. Beispielsweise kann die Überzeugung „das Leben ist unsicher“ Emotionen wie Angst im limbischen System auslösen, was zu einer erhöhten sympathischen Aktivität mit schneller, flacher Atmung und körperlichen Manifestationen wie Spannungskopfschmerzen, feuchten und kühlen Händen und Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich führt.

Aus: Liem T, Neuhuber W. Psychosomatische Osteopathie bei Trauma am Beispiel der bifokalen Integration. Osteop Med. 2020; 21(4): 6-13.

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