Studie: Befundorientierte individuelle osteopathische Behandlungen verbesserten das Schmerzempfinden bei unspezifischem Rückenschmerz

Torsten Liem
Torsten Liem

Mit meinem Blog möchte ich das Feld der ganzheitlichen Gesundheit bestehend aus Fachwissen und praxisnahen Erkenntnisse zu MIND, BODY und LIFESTYLE für die Allgemeinheit zugänglich machen.

Unspezifische Rückenleiden sind eine der häufigsten Erkrankungen in der westlichen Welt. Erfreulich deshalb, dass eine Studie von Maj-Britt Dreyer – Osteopathie Schule Deutschland – an 20 Probanden zeigte, dass Osteopathie hilft. Sie konnten bei nur drei Behandlungen hoch signifikante Veränderungen der Beeinträchtigungen durch Rückenschmerzen sowie signifikante Veränderungen auf die Statik erreicht werden.

Wen die genauen Daten interessieren:

Methodik: Im Rahmen dieser klinischen Studie wurden 20 Probanden bezüglich ihrer subjektiven Beeinträchtigungen durch Rückenschmerzen anhand des Oswestry Low Back Pain Disability Questionnaires befragt. Objektive Daten des Lordose- und Kyphosewinkels, der Lotabweichung und der Gewichtsverteilung auf die Füße wurden mittels der Videorasterstereographie und einer Druckmessplatte im prä/post-Vergleich erhoben. Aufgeteilt in Interventions- und Kontrollgruppe, erhielten die Probanden der Interventionsgruppe im Gegenteil zur Kontrollgruppe drei osteopathische Behandlungen innerhalb von vier Wochen.

Ergebnisse: In der Interventionsgruppe fanden hoch signifikante Veränderungen der Beeinträchtigungen durch Rückenschmerzen statt (p= 0,0038). Signifikante Veränderungen des Parameters Lotabweichung wurden ebenfalls erzielt (p=0,041). Der Lordosewinkel vergrößerte sich in der Interventionsgruppe, während er in der Kontrollgruppe abnahm. Das exakte Gegenteil war bezüglich des Kyphosewinkels der Fall. Hinsichtlich der Gewichtsverteilung auf die Füße fanden keine signifikanten Veränderungen statt.

Study: Diagnosis-oriented individual osteopathic treatments improve the pain sensation in unspecific back pain.

Non-specific back pain is one of the most common diseases in the western world. It is therefore gratifying that a study by Maj-Britt Dreyer – Osteopathie Schule Deutschland – on 20 test persons showed that osteopathy helps. They were able to achieve highly significant changes in the impairments caused by back pain as well as significant changes to the statics in only three treatments.

Who is interested in the exact data:

Methods: In this clinical study 20 subjects were questioned about their subjective impairment due to back pain using the Oswestry Low Back Pain Disability Questionnaire. Objective data of the lordosis and kyphosis angle, the plumb line deviation and the weight distribution on the feet were collected by means of video raster stereography and a pressure measurement plate in pre/post comparison. Divided into intervention and control group, the subjects of the intervention group received three osteopathic treatments within four weeks, in contrast to the control group.

Results: In the intervention group, highly significant changes in the impairment due to back pain occurred (p= 0.0038). Significant changes in the parameter plumb line deviation were also achieved (p=0.041). The lordosis angle increased in the intervention group while it decreased in the control group. The exact opposite was true for the kyphosis angle. There were no significant changes with regard to the distribution of weight on the feet.

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